Events der SHL AG mit viel Lob bedacht

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Presseinformation

Belohnung für intensive Vorbereitungen:

Schöner Erfolg für die Events der SHL AG

Böttingen, 22.11.2018– Bei der SHL AG im schwäbischen Böttingen konnten Kunden Ende September an einem zweitägigen Technologie-Event teilnehmen und die interessierte Öffentlichkeit am Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Werkstore werfen. Mit beiden Veranstaltungen landete der Spezialist für automatisiertes Schleifen, Polieren und Entgraten einen schönen Erfolg – das zeigte jetzt die Nachbereitung.

„Das Feedback war durchweg positiv. Sowohl die Besucher als auch die Kunden waren begeistert und teilten uns dies mündlich und schriftlich mit“, sagt SHL-Vorstand Gerd Lehr. Für sein vierköpfiges Organisationsteam hat sich die intensive Arbeit damit ausbezahlt. Positiv überrascht zeigt sich Gerd Lehr über die Entwicklung der Besucherzahlen. Zum Technologietag 2018 waren 459 Gäste gekommen, 68 Prozent mehr als zur letzten Veranstaltung vor vier Jahren.

Im Mittelpunkt der Technologietage standen Vorträge, Trends und Innovationen. Die SHL AG präsentierte dabei ihr umfangreiches Leistungsspektrum und bot reichlich Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Kunden und Interessenten informierten sich vor Ort über die verschiedenen Anwendungen in einfacheren wie auch komplexen Fertigungszellen und -linien. In der Roboter-Simulation arbeitet SHL erfolgreich mit dem Systemhaus Bucher zusammen. „Wir können heute zuverlässig Positionen von Robotern errechnen, von denen aus Bauteile in den Zellen erreichbar sind. Dies beinhaltet neben den Bewegungsabläufen auch die Verfahrgeschwindigkeiten. Dadurch geht die Inbetriebnahme der SHL-Anlagen problemlos über die Bühne“, skizzierte Geschäftsführer Thomas Bucher in seinem Fachvortrag. Rund 3.000 Menschen nahmen den Tag der offenen Tür zum Anlass, die modernen Produktionshallen zu erkunden, mit SHL-Mitarbeitern zu diskutieren oder sich über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Durchweg positive Resonanz

„Die Technologietage und der Tag der offenen Tür waren schon etwas Besonderes, und es wurde deutlich, wie aussagekräftig und informativ diese Events waren“, ließ Fachbesucher Thomas Hillebrand von der 3M Deutschland GmbH per Mail wissen. Auch Irene Eckert, die in der Gegend wohnt und wissen wollte, was SHL „so macht“, zeigte sich begeistert: „Es war sehr spannend zu sehen, welche Materialien bei SHL bearbeitet werden. Absolut beeindruckt hat mich das Polieren eines Messergriffs. Der Rohling war optisch weit von dem entfernt, was man so kennt. Jetzt verstehe auch ich als Laie, wie wichtig die entsprechende Aufbereitung ist“, kommentierte sie in ihrer Mail. „Die Präsentationen sind sehr professionell und informativ gestaltet“, sagte ein weiterer Besucher vor Ort. Ein anderer Gast bedankte sich schriftlich „für das äußerst gelungenen Event und den tollen Abend.“ Die hohe Qualität der bei SHL eingesetzten Materialien belegte die informativ gestaltete Verbrauchsmittelmesse. Diese hat SHL zum ersten Mal veranstaltet – mit großem Erfolg: Die 16 angebotenen Präsentationsflächen waren umgehend ausgebucht. Für die entsprechende Abwechslung vom reinen Technologie-Part sorgten unter anderem Roboter, die Bier ausschenkten, Tischfußball spielten oder eine Marionetten-Figur der Augsburger Puppenkiste durch eine Fantasielandschaft spazieren ließen. Am Abend des ersten Tages warteten noch besondere Highlights auf die Gäste von SHL: die Fahrt auf den 246 Meter hohen ThyssenKrupp-Testturm für Aufzüge in Rottweil sowie ein Galadinner in der örtlichen Pulverfabrik mit faszinierenden Luftartistik-Einlagen.

Intensive Vorbereitungen tragen Früchte

Die Vorbereitungen auf die Events haben das Organisationsquartett ganz schön auf Trab gehalten. Mareike Kircher schildert: „Es war schon ein Stück Arbeit, alles unter einen Hut zu bringen und die einzelnen Aktionen zu koordinieren. Es durfte nirgendwo Leerlauf geben. Umso mehr freut es mich, dass sich die Besucher wohlgefühlt haben.“ Aus Sicht von Daniel Welte bestand die Herausforderung darin, die von SHL eingesetzte Technologie anschaulich in Szene zu setzen. „An den einzelnen Bearbeitungsstationen haben wir viel positive Resonanz über die Effizienz unserer Anlagen erhalten.“ Heinz Schneider ergänzt: „Im Vorfeld gab es intensive Diskussionen darüber, wie wir die Kommunikation zwischen den Besuchern und den SHL-Experten in Gang bringen. Dafür haben wir Meeting Points eingerichtet, die intensiv genutzt wurden.“ Auch Marvin Schenk freut sich über die positiven Reaktionen der Besucher. „Wir haben viel Engagement in die Organisation gesteckt. Das haben unsere Gäste auf eine sehr schöne Art und Weise honoriert.“

Strategisch auf Kurs bleiben

Die Veranstaltungen haben auch belegt, dass die SHL AG auf ihrem konsequenten strategischen Kurs richtig unterwegs ist. Das Unternehmen investiert in die Kernbereiche elektromechanische Fertigung, Anwendungstechnik, Greifer- und Zuführsysteme sowie in die CAD/CAM-Programmierung. Ein wichtiger Schritt, die Fertigungstiefe weiter zu erhöhen, war der Bau einer 3.000 Quadratmeter großen Applikationshalle und die Inbetriebnahme einer neuen Blechfertigung inklusive Laser. „Unsere Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort Böttingen. Mit der neuen Halle und der Blechfertigung sind wir noch flexibler und produktiver geworden“, betont Gerd Lehr. Eine wichtige Rolle spiele auch das hochmoderne Schulungszentrum. Es biete die Möglichkeit, die Aus- und Weiterbildung im Umgang mit Robotern zu intensivieren und trage dazu bei, dem Nachwuchsmangel aus eigener Kraft entgegenzuwirken.

Bild 1: Die Besucher der 8. Technologietage bei der SHL AG nutzten auch die Gelegenheit zum intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

Bild 2: Warfen einen Blick hinter die Werkstore der SHL AG: Rund 3.000 Besucher waren zum Tag der offenen Tür gekommen.

Bild 3: Für gute Stimmung sorgte unter anderem „Fritzle“, das grüne Krokodil und Maskottchen des VfB Stuttgart.

Bild 4: Klares Bekenntnis zum Standort Böttingen: Gerd Lehr, Vorstand der SHL AG, auf den Technologietagen.

Bilder: SHL AG

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Polit-Prominenz bei den Technologietagen der SHL AG

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Neben den rund 450 Fachbesuchern gab sich auch politische Prominenz ein Stelldichein im Rahmen der Technologietage der SHL AG am Freitag, 21. September. Am Firmensitz in Böttingen warf unter anderem der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU) einen Blick hinter die Kulissen des Automatisierungs-Spezialisten.

„Ich freue mich sehr, dass die Politik Interesse an den Anliegen eines mittelständischen Unternehmens zeigt“, sagte Johannes Lehr, Gründungsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender der SHL AG. Er nutzte die Gelegenheit, um neben dem Minister auch Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen, und dem Böttinger Bürgermeister Benedikt Buggle die Leistungsfähigkeit der SHL-Anlagen hautnah zu präsentieren. Die prominenten Besucher zeigten sich unisono beeindruckt von der technologischen Kompetenz des Spezialisten für robotergestütztes Schleifen, Polieren und Entgraten. Beim Rundgang über das Firmengelände konnten sich die Politiker sowohl von den leistungsstarken Maschinen als auch von großen Investitionen in eine neue Fertigungshalle und die Blechfertigung überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsamer Auftritt bei den Technologietagen der SHL AG in Böttingen (v.l.): Landrat Stefan Bär, Johannes Lehr, Aufsichtsratsvorsitzender der SHL AG, Böttingens Bürgermeister Benedikt Buggle, der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU) und Günter Kirn, Aufsichtsrat der SHL AG.

 

Blick hinter die SHL-Kulissen lockte 3.000 Besucher an

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Es waren drei erfolgreiche Tage für die SHL AG in Böttingen: Rund 450 Kunden waren am 20. und 21. September zu den 8. Technologietagen gekommen, und knapp 3.000 Besucher nutzten den Tag der offenen Tür am 22. September, um einen Blick hinter die Kulissen des Spezialisten für robotergestütztes Schleifen, Polieren und Entgraten zu werfen.

Vorträge, Trends und Innovationen standen im Mittelpunkt des Branchentreffs. SHL präsentierte dabei sein umfangreiches Leistungsspektrum und bot reichlich Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Kunden und Interessenten informierten sich vor Ort über die verschiedenen Anwendungen in Einzelroboterzellen oder kompletten Fertigungslinien. Referenten griffen Themen wie Offline-Programmierung und Entwicklungen in der digitalen Produktion auf. An eigens eingerichteten Informations-Stellen konnten die Besucher konkrete Projekte mit SHL-Experten besprechen. Für Auflockerung zwischendurch sorgten unter anderem Roboter, die Bier ausschenkten und Tischfußball spielten. Am Abend des ersten Tages wartete noch ein besonderes Highlight auf die Gäste von SHL: die Fahrt auf den 246 Meter hohen ThyssenKrupp-Testturm für Aufzüge in Rottweil.

Knapp 3.000 Besucher strömten am Tag der offenen Tür auf das Firmengelände in Böttingen und hatten Zutritt zum Produktionsbereich, zur 3.000 Quadratmeter großen Applikationshalle sowie zur neuen Blechfertigung inklusive Laseranlage. „Unsere Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort Böttingen. Mit der neuen Halle und der Blechfertigung sind wir noch flexibler und produktiver geworden“, sagte SHL-Vorstand Gerd Lehr. Zu besichtigen war auch das hochmoderne Schulungszentrum für die Aus- und Weiterbildung im Umgang mit Robotern. Mitarbeiter informierten darüber hinaus die jüngere Generation über Karrieremöglichkeiten bei SHL.

Auf die Gäste wartete ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Attraktionen: Mehrere Food Truck sorgten für das leibliche Wohl, Erfrischendes gab es bei hochsommerlichen Temperaturen am Eismobil. Eine besondere Art, den Durst zu stillen, bot der Weizenbierbrunnen. Erwachsene konnten ihr Geschick an der Schießbude unter Beweis stellen, und für die Kleinen gab es eine Hüpfburg und Kinderschminken. Auch Fußballfans kamen auf ihre Kosten: „Fritzle“, das grüne Krokodil und Maskottchen des VfB Stuttgart, war für ein paar Stunden zu Gast und sorgte für gute Stimmung.

SHL wächst weiter!

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Im Herbst 2018 kommt ein neuer Auszubildender, zu den 5 Auszubildenden vom letzten Jahr in das Team von SHL dazu. Andreas Villing lässt sich diesen Herbst zum Mechatroniker ausbilden.

Da Wachstum und kontinuierliche Unternehmensentwicklung qualifiziertes und motiviertes Fachpersonal voraus setzt, investiert die Firma SHL seit Jahren in die Fachkräfte Aus- und Weiterbildung. Als typisch mittelständischer Hightech-Betrieb mit knapp 95 Mitarbeiter und –innen bietet SHL den Jugendlichen die Möglichkeit, sich in einem hoch modernen Umfeld als Mechatroniker/-in, Industriekaufmann/-frau und Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik ausbilden zu lassen. Oder eine andere Möglichkeit ist das Studium über die Firma SHL AG an der Dualen Hochschule (DH) mit den Abschlüssen Bachelor of Arts (Studiengang BWL-Industrie) oder Bachelor of Arts (Studiengang Technical Management). SHL hat eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote von 10%.

Um diesen Erfolg nachhaltig abzusichern, setzt SHL auf Aktion anstatt Reaktion und pflegt über die Jahre ein ganzes Bündel an Maßnahmen um sich in der Region auf Dauer als attraktiven Ausbildungs- und Fachkräfte-Arbeitsplatz präsentieren zu können. Dabei arbeitet SHL sehr eng mit kompetenten Partnern aus den Bereichen Gymnasien (Spaichingen und Gosheim-Wehingen), Berufsschule (Spaichingen), Technikerschulen (Tuttlingen und Balingen), Hochschule (Tuttlingen) sowie den Aus- und Weiterbildungseinrichtungen der IHK und des BBT zusammen.

 

 

 

Foto von links nach rechts
Hendrik Villing – Mechatroniker
Andreas Villing – Mechatroniker
Robert Marquart – externer Ausbildungsbegleiter bei SHL AG
Yasin Cinar – technischer Ausbildungsleiter
Leon Teppert  – Mechatroniker
Sandro Knaier– Mechatroniker
Fabian Sedlmaier – Mechatroniker
Arthur Witt – Mechatroniker
Nadja Hoffmann – Industriekauffrau
Alicia Grimm – Industriekauffrau
Mareike Kircher – kaufmännische Ausbildungsleiterin

SHL AG erfolgreich im Forschungsprojekt TurboERAS

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Turbinenschaufeln automatisiert schleifen

Die SHL AG hat erfolgreich am Forschungsprojekt TurboERAS mitgewirkt. Gemeinsam mit drei weiteren Industrieunternehmen ist es in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik (IPT) gelungen, eine Roboterzelle zum automatisierten Schleifen von gegossenen Turbinenschaufeln als Prototyp zu entwickeln. Als Systemanbieter von robotergestützten Anlagen zum Schleifen, Polieren und Entgraten hat SHL dabei das Gesamtsystem konzipiert.

Experten rechnen in den kommenden Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach Komponenten wie Turbinen- und Verdichterschaufeln. Dies gilt vor allem in der Luftfahrtindustrie. Hier besteht nach wie vor die Forderung nach permanenter Gewichtsreduzierung und Steigerung der Verbrennungstemperatur. Zum Einsatz kommen neuartige Hochleistungswerkstoffe wie Titanaluminide oder Nickel-Basis Legierungen. Die Komponenten entstehen dabei durch einen Gussprozess.

Nach dem Stand der Technik korrigieren Mitarbeiter Formabweichungen des Turbinenschaufel-Profils nach der Fertigung bislang manuell. Dies ist jedoch äußerst zeitaufwendig. Stabile Verfahren wie das Fräsen kommen werkstoffbedingt nicht in Frage. Die manuelle Nachbearbeitung ist unterdessen nicht nur anstrengend, sondern gefährdet auch die Gesundheit der Mitarbeiter. Beim Schleifen von hochtemperaturfesten Turbinenschaufeln aus Nickel-Basis Legierungen wie Inconel 738 entstehen krebserregende Stäube. Die Entwicklung einer Roboterlösung sollte die Gesundheitsbelastung der Mitarbeiter nachhaltig minimieren. Darüber hinaus galt es, die Wirtschaftlichkeit und Prozessstabilität durch Automatisierung zu verbessern und dadurch die Wettbewerbsposition zu stärken.

Neben der SHL AG und dem Fraunhofer IPT waren die ModuleWorks GmbH aus Aachen, die Doncasters Precision Castings-Bochum GmbH und die Carl Zeiss Optotechnik GmbH aus dem bayerischen Pilsting an Bord. Die Herausforderungen waren dabei klar definiert. Die Komplexität einer adaptiven Bearbeitung erfordert eine schnelle Erfassung der Ist-Geometrie und eine zuverlässige Analyse von Schaufellage und Formabweichungen zur Soll-Geometrie. Zudem galt es, die 6-achsigen Fertigungsbahnen automatisiert zu erstellen.

Carl Zeiss Optotechnik steuerte dazu hardware- und softwaretechnische Komponenten für die optische 3D-Messtechnik bei, während ModuleWorks eine CAM-Software zur effizienten Programmierung und anschließenden präzisen, mannlosen Bearbeitung lieferte. Die Eignung des TurboERAS-Systems wurde an Schaufeln aus der Produktion des Endanwenders Doncasters Precision getestet. Das Fraunhofer IPT unterstützte das Konsortium durch die technologisch anspruchsvolle Entwicklung von Schleifprozess- und Korrekturalgorithmen.

Sichere Aufspannung am Roboterflansch

Die Bearbeitung in der Zelle erfolgt werkstückgeführt. Ein KUKA-Industrieroboter bringt das Bauteil zunächst an ein fest installiertes 3D-Messsystem von Carl Zeiss Optotechnik. Anschließend führt er die Schaufel zum Schleifen an die Freiband- und Kontaktrollenschleifmaschine FKS 250/450 der SHL AG. Entstehende Stäube werden sofort abgesaugt, um Verschmutzungen zu vermeiden. Die Robotersteuerung regelt den Schleifprozess über die Stellgrößen Band- und Vorschubgeschwindigkeit sowie Anpressdruck. Das speziell auf die Schaufelgeometrie ausgelegte System ermöglicht eine sichere Aufspannung am Roboterflansch. Bedingt durch vorhandene Formabweichungen an den Spannflächen des gegossenen Bauteils ist dies allerdings nicht reproduzierbar möglich. Die Referenzierung der Schaufel erfolgt daher mit Hilfe der 3D-Messtechnik.

Die Vermessung des Bauteils geschieht mittels Streifenlicht-Projektion. Dabei entstehen dreidimensionale Abbildungen durch Aufnahmen aus mehreren Richtungen. Carl Zeiss Optotechnik entwickelte hierfür eine spezielle Systemkonfiguration. Die Verarbeitung der Messdaten erfolgt in der Software. Hier werden die 3D-Punktewolken der Einzelmessung automatisiert zusammengesetzt und in ein Dreiecksnetz transformiert. Daraufhin kommt es über eine Auswertesoftware zum Vergleich mit dem CAD-Modell der Schaufel. Über farbliche Darstellungen können Abweichungen detailliert visualisiert werden.

Um die geforderte Formgenauigkeit der Turbinenschaufel zu erfüllen, entwickelte ModuleWorks eine auf die adaptive Schleifbearbeitung zugeschnittene CAM-Lösung. Dabei wurde ein Grundgerüst realisiert, mit dem es möglich ist, ausgehend von einer CAD-Datei der Schaufel die passenden Bahnen entlang des Schaufelblatts zu programmieren. Eine wichtige Komponente der CAM-Software ist die Kollisionskontrolle. Diese berücksichtigt die Geometrie der Druckscheibe und des Schleifbandes bereits bei der Bahnplanung. Dabei wird unter anderem sichergestellt, dass der Fuß und das Deckband der Schaufel während des Prozesses nicht mit dem Werkzeug in Berührung kommen.

Durchgehend zuverlässiger Prozess

Durch die erfolgreiche Zusammenführung der Systembausteine Roboterzelle, CAM-Technologie, 3D-Messtechnik und Prozesstechnologie ist es den Beteiligten des TurboERAS-Projekts gelungen, erstmalig die Voraussetzung für eine robotergestützte, adaptive Schleifbearbeitung von Turbinenschaufeln zu schaffen. Der Prozess ist vom Einspannen des Bauteils über die optische Vermessung bis hin zur Bearbeitung reproduzierbar und sicher. Er ist durch eine adäquate CAM-Bahnplanung sowie durch die Synchronisation mit dem Roboter und der Freiband- und Kontaktrollenschleifmaschine von SHL wirtschaftlich. Die Einzelprozesse können jederzeit in eine automatisierte Anlage übertragen werden. Ein entsprechendes Konzept für die industrielle Anwendung hat die SHL AG bereits entworfen.

 

Die Hersteller von Turbinen und deren Zulieferer stehen nach Expertenmeinung in Deutschland und Europa in starkem Wettbewerb mit Niedriglohnländern außerhalb der EU. Das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt leistet einen Beitrag, diesem Konkurrenzdruck standzuhalten. Darüber hinaus ist es nach Einschätzung der Beteiligten ein Beispiel dafür, wie Unternehmen durch eine gesteigerte Automatisierung ihre Produktionsstandorte nicht ins Ausland verlegen müssen.

Die SHL AG hat gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Projekts TurboERAS eine Roboterzelle zum automatisierten Schleifen von Turbinenschaufeln entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

Roboter mit Spannsystem an der in der Zelle installierten Messstation.

 

 

Die Berechnung der Bearbeitungs-Bahn ergibt sich auf Basis von Aufmassbereichen.

Die SHL AG hat ein Zellenkonzept für die industrielle Anwendung entworfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begrenzten Raum effektiv nutzen: der SHL-Tower

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Hochbau in der Fertigungsstraße

Platz ist nicht nur in Städten eine knappe Ressource, auch in Fertigungsstraßen will das begrenzte Angebot effizient genutzt werden. Dieser Herausforderung haben sich die Ingenieure der SHL AG gestellt und eine clevere Lösung gefunden: Sie bauen auf wenig Raum in die Höhe. Auf einer Grundfläche von unter zwei Quadratmetern finden am SHL-Tower bis zu sechs Polier-, Schleif- oder Entgratwerkzeuge Platz. Sie lassen sich an der auf einen festen Sockel montierten Stahlkonstruktion in flexibler Anordnung anbringen. So kann sie der Roboter in der Fertigungsstraße platz- und wegesparend einsetzen.

Der SHL-Tower gibt dem Benutzer volle Kontrolle über die verwendeten Werkzeuge. Jede Antriebseinheit lässt sich eigenständig ansteuern, die Spindeldrehzahlen sind stufenlos regelbar. Optional verfügt der Bearbeitungsturm zudem über eine um 360 Grad schwenkbare senkrechte Achse. Die Spindeln haben einen Abstand von 450 Millimetern und erlauben je nach Konfiguration den Einsatz von Polierscheiben bis zu einer Größe von 500 Millimetern. Die reibungslose Datenübertragung von und zu den Werkzeugen stellt eine Profinet-Insel in Echtzeit sicher. Damit behält der Anwender jederzeit den Überblick über den Betriebszustand. Darüberhinaus besitzt der SHL-Tower zwei große Auffangtrichter mit Zentralanschluss. Diese nehmen abgeschliffene Materialteile auf und führen sie der Wiederaufbereitung oder der Entsorgung zu.

Optional lässt sich der SHL-Tower mit praktischem Zubehör weiter aufwerten. Eine Greifer-Reinigungsstation steht ebenso im Katalog wie Dosierpistolen für Flüssigpaste. Der SHL-Tower nutzt begrenzten Platz in der Fertigungsstraße effizient und reduziert zudem die Wege für den Roboter.

Am SHL-Tower lassen sich auf wenig Raum bis zu sechs Schleif-, Polier- oder Entgratwerkzeuge anbringen.

Eine Greifer-Reinigungsstation ist optional erhältlich.

 

 

 

 

Neue Bedienoberfläche für das HMI von SHL

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Schnell und leicht zu bedienen

SHL macht seine Schleif- und Polierroboter noch bedienerfreundlicher und spendiert dem bewährten Human Machine Interface (HMI) eine neue bedienerfreundliche Nutzeroberfläche. Beim Design stand die Ergonomie im Mittelpunkt, damit die Handhabung möglichst einfach und selbsterklärend ist. Damit lassen sich komplexe Anlagen intuitiv und effizient steuern.

Herzstück ist der große Touchscreen. Er stellt selbsterklärend das komplette Anlagenlayout grafisch dar. Tippt der Benutzer eine bestimmte Anlagenkomponente an, blendet das HMI alle maschinenspezifischen Parameter und Einstellungen ein. Alle wichtigen Systembuttons stehen zentral am unteren Bildschirmrand, seitlich lässt sich eine zusätzliche Menüleiste öffnen. So hat der Anwender alle wichtigen Daten im Blick und die volle Kontrolle über die gesamte Anlage.

Das neue System beinhaltet zudem weitere praktische Features: Für bessere Übersicht lässt sich die Farb- und Parameterstruktur individuell einrichten, weitere Anpassungen sind problemlos möglich. Eine passwortgeschützte Benutzerverwaltung und ein Fehlermeldungsspeicher gehören ebenso zur Ausstattung wie eine integrierte Datenbank, die alle Daten für die Betriebs- und Maschinendatenerfassung sowie die Qualitätssicherung bereithält. Mit dem „Pathoptimizer“ des HMI hat der Benutzer zudem das Handling des Werkstücks stets unter Kontrolle. Die grafische Darstellung zeigt ganz genau wo, was und wie bearbeitet wird.

Das SHL-HMI lässt sich vielseitig einsetzen. Die Steuereinheit kann mittels Profinet mit jeder SHL-Maschine sowie verschiedenen Robotertypen zu einer funktionellen Einheit verbunden werden. Zudem ist das SHL HMI die Basis für die Industrie 4.0 Anforderungen.

 

Mit der neuen Bedienoberfläche für das HMI von SHL hat der Anwender die ganze Anlage per Touchscreen unter Kontrolle und alle wichtigen Daten im Blick.

Das Handling im Blick: Der Pathoptimizer zeigt ganz genau wo, was und wie bearbeitet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SHL Universalmaschine vom Typ EP 550 / DP 550

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Effizienter Allrounder zum Polieren, Schleifen und Bürsten vieler Materialien

Wenn in der Serienproduktion Polierarbeiten anfallen, geht ohne Automation nicht mehr viel: Manuelles Bearbeiten ist zu teuer, erfüllt aber auch die Ansprüche an Präzision und Reproduzierbarkeit nicht mehr. Allerdings ist das exakte Polieren von Teilen aus unterschiedlichen Werkstoffen eine Wissenschaft für sich. Hier kommt die Universalmaschine vom TYP EP 550 / DP 550 der SHL AG aus Böttingen ins Spiel. Sie ist speziell für das automatisierte Polieren, Schleifen und Bürsten konstruiert und ermöglicht sehr gute Oberflächenqualitäten.

SHL bezog bei der Entwicklung die neuesten Erkenntnisse der Poliertechnologie mit ein. Die Maschine verfügt über eine (EP 550) oder zwei (DP 550) Polierscheiben mit einem maximalen Durchmesser von 550 Millimeter. Die Anlage erfüllt zudem die speziellen Anforderungen beim Polieren profilierter Werkstücke mit komplexen Geometrien aus Metall, Holz und Kunststoffen.

Die Steuerung erfolgt vom zentralen SHL-Schaltschrank aus. Über ein SHL-BUS-System wird die Maschine mit dem Roboter zu einer funktionellen Einheit verbunden. Bedienen lässt sich die Anlage komfortabel per Touchscreen. Über dieses HMI kann der Werker etwa die Drehzahl der Antriebsspindel einstellen, die Geschwindigkeit auf den jeweiligen Einsatzbereich anpassen oder den Anpressdruck der Polierscheiben regeln. Optional kann die EP 550 / DP 550 mit Flüssig- oder Festpaste versorgt werden.

Die EP 550 / DP 550 gleicht beispielsweise automatisch die Abnutzung der Polierscheibe aus. Eine elektronische Steuerung sorgt dafür, dass der Berührpunkt konstant bleibt und die Scheibe bei Bedarf nachfährt. Und das mit einer Genauigkeit von +/- 0,5 Millimetern. Die Einheit ist zudem kompakt gebaut, was großen Freiraum für die Werkstückbewegung erlaubt. Optional ist ein Schleifarmaufsatz mit einer Bandlänge von 3.000 Millimetern erhältlich, mit dem sich die Poliereinheit in kurzer Zeit zur Schleifeinheit umrüsten lässt.

 

Die Poliereinheit EP 550 verfügt über eine Polierscheibe.

Die Poliereinheit DP 550 ist für zwei Polierscheiben ausgelegt.

 

Mit dem Schleifarmaufsatz lässt sich die Poliereinheit in eine Schleifeinheit umrüsten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Böttinger Vorschüler zu Besuch bei der Firma SHL AG

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BÖTTINGEN – Der St. Marien Kindergarten aus Böttingen besuchte mit seinen Vorschülern am 03.07.2018 die Firma SHL AG.

Als die Kinder bei der Firma SHL AG ankamen, wurden sie als erstes begrüßt und hörten anschließend die Firmengeschichte der SHL AG. Bevor die Firmenbesichtigung startete wurde ihnen zum besseren Verständnis noch eine Präsentation über Roboter vorgeführt, welche den Kindern zeigte, für was Roboter überhaupt verwendet werden und für was sie nützlich sind.

Anschließend startete die Firmenbesichtigung durch die Konstruktion, Produktion und Montage bis hin zu fertig aufgebauten SHL-Roboteranlagen in der Applikationshalle. Hier konnten die Kinder einen Roboter in Aktion erleben und waren dabei sehr interessiert.

Weiter ging es im Schulungs- und Technologiezentrum. Hier wurde speziell für die Kinder ein Roboter – Programm angefertigt. Die Kinder konnten durch die Betätigung eines Knopfes, selbstständig einen Roboter in Bewegung setzen. Das haben alle Kinder erfolgreich und mit sehr viel Spaß gemeistert.

Für einen runden Abschluss wurden die Kinder und ihre Erzieherinnen auf ein Kaltgetränk in die Cafeteria eingeladen. Als Andenken an diesen tollen Tag erhielten sie ein Malbuch und eine Tasche mit einigen kleinen Geschenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto der Kindergartengruppe mit Erzieherinnen + SHL Betreuerinnen Nadja Hoffmann und Alicia Grimm)