Design erfordert höchste Flexibilität

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 Fazit

Dass es sich beim Schleifen und Polieren von Armaturen aus dem bei Hansa eingesetzten korrosionsbeständigen Messing (MS 63) in der Praxis um eine schwere und anspruchsvolle mechanische Bearbeitung handelt, wird auch daran deutlich, dass beim Schleifen der Armaturenkörper in den Roboterschleifzellen mit den Schleifbändern und Kontaktscheiben der Körnungen 80 beziehungsweise 280 an bestimmten Stellen bis zu 0,6 mm Material abzutragen ist, um eine in Form und Qualität «polierfähige» Oberfläche zu erhalten. Beim Polieren schliesslich ist eine glatte und fehlerfreie Oberfläche zu erzielen, um im abschliessenden galvanischen Beschichtungsprozess dann eine qualitativ perfekte Oberfläche zu erhalten. Zur Bewältigung der täglich anfallenden Aufträge sind bei Hansa in Burglengenfeld heute Roboterlinien für Einloch-Waschtisch- und Bidet- Armaturen, für Bad- und Brausearmaturen und für Kleinserien sowie Sonderteile in Betrieb, wobei auf jeder Linie wie erwähnt immer zwei verschiedene Teile laufen beziehungsweise in Arbeit sind. Hans-Peter Wittmann zeigte sich von der Zusammenarbeit mit SHL voll überzeugt und setzt auch in Zukunft auf Roboterlösungen aus Deutschland: «Wir haben heute in 30 Roboter der Schleif- und Polieranlagen insgesamt 42 SHL-modifizierte Indus trieroboter hochproduktiv im Einsatz. Für die Betreuungs-, Bedienungs- und Beschickungsaufgaben in der Schleiferei und Poliererei sind im Dreischichtbetrieb 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, und zwar inklusive des Qualitätsmanagements mit abschliessender 100 Prozent Sichtprüfung. Mit dem Personal und dem Roboterequipment schleusen wir pro Tag etwa 4500 Armaturen durch die Schleiferei und Poliererei.

Rechnet man noch die rund 1500 Teile in Form von Unterputzbauteilen hinzu, dann verarbeiten wir im Monat gut 180 t Gussteile aus MS 63, was in Summe doch eine sehr hohe Anzahl produzierter Werkstücke ergibt. Das wäre ohne den konsequenten Einsatz von Roboter- und damit vollautomatisierte Schleif und Poliertechnik gar nicht möglich; zumal wir beziehungsweise unser Ausstoss auch stark von einer maximalen technischen Anlagen-Verfügbarkeit abhängen. Mit SHL haben wir einen Partner, der uns in allen Belangen voll unterstützt und mithilfe der Robotertechnik auch die Design- sowie insgesamt die Produktqualität sicherstellt».

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