Investition in die Zukunft

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Mit der polierten Seite nach oben

Bildschirmfoto 2016-04-07 um 11.29.02

 

 

Auf gute Zusammenarbeit: Die Kuka Roboter arbeiten perfekt synchron. Die Übergabe von Kochgeschirrdeckeln von einem Roboter zum nächsten meistern die Maschinen problemlos.

 

 

 

 

 

 

Auf einem Förderband rollen die Topfdeckel in die Anlage. Durch ein integriertes Kamerasystem wird die Position und der Drehwinkel eines jeden Deckels wahrgenommen und an den KR 60 weitergegeben. Daraufhin kann dieser mittels eines Vakuumgreifers den Topfdeckel vom Band nehmen, um ihn an ein so genanntes „Scotch- Band“ zu führen. Dieses aufgeraute Band verleiht binnen kurzer Zeit der Innenseite des zuvor noch unscheinbaren Rohprodukts die für Deckelinnenseiten typische Mattierung.

„Wir nennen dies den „Sonnenschliff“, erläutert Helmut Kamitz. Hat der Deckel diesen erhalten, reicht Kuka Roboter Nummer 1 ihn in abwechselndem Takt direkt weiter an einen der drei Kollegen, die sich nun um die Politur seiner Außenseite kümmern. Roboter Nummer 1 hat die schnellste Taktzeit. „Weil er nur einen Arbeitsschritt zu übernehmen hat“, erklärt SHL-Vorstand Gerd Lehr, ist er dreimal so schnell wie die synchronisierten Kollegen. Deshalb kann er auch immer gerade den Roboter mit einem neuen Produkt versorgen, der gerade mit der Außen- Bearbeitung fertig geworden ist. Die Zuführung der Polierpaste erfolgt aus einem zentralen Tank direkt in die einzelnen Aggregate, von wo aus sie durch eine Dosierpistole sehr genau und zielgerichtet auf die Polierscheibe und das Produkt dosiert werden kann. Mit den speziellen Polierscheiben bearbeiten die Roboter nun die Deckel bis sie in hochwertiger WMF Qualität glänzen. Die hohe Qualität seiner Produkte ist dem Unternehmen sehr wichtig.

Die Anforderungen sind in einer Qualitätsstufenbeschreibung vorgegeben. „Diese Voraussetzungen waren die Grundlage bei der Anlagenplanung“, erläutert Lehr. „Wir setzen diese zunächst in unserem Technologiezentrum als Versuch um.“ Den frisch polierten Deckel legt der jeweilige KR 60 nun in eine so genannte Wendestation, die dafür sorgt, dass dieser natürlich mit der polierten Seite nach oben, auf dem Förderband zum Liegen kommt. Schließlich soll er auf seiner polierten Glanzseite keine Kratzer haben, wenn er über das Förderband aus der Anlage heraus hin zu seinem passenden Topf transportiert wird.

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