Investition in die Zukunft

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Bildschirmfoto 2016-04-07 um 11.20.57Mit einer wegweisenden Anlage setzt WMF bei Schleif- und Polierprozessen konsequent auf Robotertechnik. Synchron arbeitende Roboter bearbeiten Schnellkochtopf- und Kochgeschirrdeckel. Die Investition in die vollautomatische Anlage ist Teil einer Gesamtstra-tegie, die darauf zielt, über den Robotereinsatz die Wettbewerbsfähigkeit der Geislinger Kochgeschirrfertigung zu sichern.

 

 

Die Württembergische Metallwarenfabrik, besser bekannt unter WMF, mit Stammsitz in Geislingen an der Steige wurde 1853 gegründet und versteht sich als Anbieter von Markenprodukten, die in Gestaltung, Qualität und Gebrauchsnutzen höchsten Ansprüchen gerecht werden müssen. Derzeit beschäftig das Unternehmen rund 3.500 Mitarbeiter, wovon rund 2.000 am Hauptsitz in Geislingen arbeiten. Weitere Werke des Unternehmens befinden sich in Hayingen und China. Die WMF AG liefert ein umfangreiches Sortiment mit Schwerpunkt Tisch und Küche, sowohl für den gewerblichen als auch für den priva

Herstellung von Kochtöpfen und Pfannen Rundtischanlagen. Weil die aber mittlerweile sehr wartungsintensiv wurden, setzte das Unternehmen jetzt bei der Herstellung von Deckeln auf Modernisierung. Das dafür realisierte Anlagenkonzept der SHL Automatisierungstechnik AG basiert auf vier Roboterzellen. Die erste besteht aus einem Handlingroboter mit Kamerasystem und einem Schleifaggregat zur Innenbearbeitung des Deckels. In drei weiteren Zellen, die jeweils aus einem Handlingroboter, je einem Schleifaggregat und je zwei Doppelwellen- Poliermaschinen bestehen, werden die Außenseiten auf Hochglanz poliert. Die Kuka Roboter vom Typ KR 60 sind jeweils mit einer Zusatzachse ausgestattet, um mit höherer Drehzahl die Innenbearbeitung der Deckel durchführen zu können.

„Bei der Herstellung dieser Teile auf den herkömmlichen Rundtischanlagen mussten bisher zwei getrennte Durchläufe für die Innen- und Außenbearbeitung mit je acht Spannformen eingerüstet und durchgefahren werden. Mit der neuen Anlage ist die Fertigung deutlich wirtschaftlicher“, erklärt Helmut Kamitz, Fertigungsleiter bei WMF. Der entscheidende Vorteil der neuen Roboteranlage gegenüber eines Rundtisches besteht darin, dass jeder Roboter exakt vorgegebene Bewegungen, abgeleitet von den individuellen Deckelformen, an den einzelnen Bürst- und Polierscheiben durchführen kann und damit eine optimale Oberflächenbearbeitung in möglichst kurzer Zeit erreicht wird. Da sämtliche Einstelldaten im Programm gespeichert sind, ist auch die Reproduzierbarkeit sicher gestellt.

 

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