Roboter-Universal-Bearbeitungszentrum

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Die SHL-Roboter-Schleifanlagen dafür sind als komplett gekapselte Bearbeitungszellen konzipiert und bestehen im Wesentlichen jeweils aus einem 6-Achsen- Industrieroboter KUKA KR 30/3 für max. 30 kg Traglast, einer positionierbaren Doppel- Kontaktrollen-Schleifmaschine PDKS, einem Rundtisch/Drehsockel, einer Doppelbürstmaschine DDP550 ROB, zwei Frässpindeln, einer Drehspanneinheit zum Wenden/Umspannen von Werkstücken, einem Wechselspanner für verschiedene Werkstückgreifer, einem Doppel-Zuführtisch für palettierte Rohteile, einem Ausfuhrband für fertige Werkstücke, einer Schallschutzkabine mit Absaugeinrichtung, der Sicherheitseinrichtung und Steuerung mit Software und einem Handbedienterminal. Die Doppelbürstmaschine und die beiden Frässpindeln sind auf dem Rundtisch/ Drehsockel installiert und werden je nach Bearbeitungsaufgabe automatisch geschwenkt bzw. in Arbeitsposition gebracht. Der Doppel- oder Paletten-Zuführtisch stellt in Wechselpaletten bzw. Aufnahmen dem Roboter die Werkstücke lageorientiert zur Verfügung. Der Roboter entnimmt ein Teil, verfährt zur jeweiligen Bearbeitungsstation zum Schleifen (Kupfer- und Aluminiumteile) oder eben zum Entgraten, Bohren und Senken (Blechteile, Blechgehäuse) und setzt sie nach der Bearbeitung auf dem Austragförderband ab. Dieses hat eine gewisse Länge und dient als Puffer für eine ganze Anzahl von Werkstücken. Die geschliffenen Kupfer- und Aluteile sind von Hand zu entnehmen und vom Bediener an einer in direkter Nähe befindlichen Feinschleif- und Polierstation zu finishen. Die Blechteile werden entnommen und in Transportbehälter gelegt. Bezogen auf die Hauptbearbeitung, nämlich das Schleifen und Bürsten von Kontakteilen und Schaltelementen aus Kupfer und Aluminium, nehmen die beiden Wechselpaletten des Zuführsystems 2 x 60 = 120 Werkstücke auf. Pro Schicht werden rund 100 Stück sprich an einem Tag im Dreischichtbetrieb etwa 300 Teile gefertigt. Folglich läuft die Anlage über mehr als eine Schicht autark und der Bediener kann sich der Finishbearbeitung (pro Teil 1 min.), der Roboter-Programmierung und dem Materialfluss widmen.

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